Wachstum des internationalen E-Commerce:
Chancen für Fulfillment-Dienstleister

International verkaufen – ein Vorhaben, das viele Online-Händler wegen der offensichtlichen Vorteile gerne in die Tat umsetzen wollen. Die Vorteile spannen von einem vergrößerten Kundenstamm über den gesteigerten Umsatz bis hin zu einer Kostenreduktion durch gesteigerte Produktionsgrößen. Und diese werden auch zukünftig bestehen.

Die weltweiten E-Commerce-Umsätze steigen jährlich

2024 wurden global über 6,7 Billionen US-Dollar umgesetzt – Tendenz steigend (Quelle: ibi research). Die Digitalisierung begünstigt den Trend hin zum internationalen Online-Handel. Die Konsumenten interessiert beim Einkauf das Herkunftsland des Händlers wenig – im Online-Shop lässt sich dies meist nicht mal erkennen. Ihnen geht es darum, das passende Produkt zu finden und dieses so schnell wie möglich nach Hause geliefert zu bekommen. Eine sich ständig verbessernde internationale Logistikinfrastruktur ist hier die Grundlage.

Wenn es so vorteilhaft ist, international zu verkaufen, warum machen es dann nicht längst alle Händler? In den Top 10 Gründen, nicht im Ausland zu verkaufen, finden sich vermehrt logistische Aspekte: hohe Lieferkosten und -zeiten, problematisches Retourenmanagement, technische Schwierigkeiten und zu guter letzt wird oft vermerkt, dass sich Logistik und Fulfillment einfach schwierig gestalten. Hier gibt es bereits Lösungen: Fulfillment-Dienstleister übernehmen von der Steuerung und Organisation der Lagerlogistik über das maßgenaue Verpacken der Ware bis hin zum Versand und dem Retourenmanagement alle Schritte des Fulfillment Prozesses. So umgeht der Online-Händler jeglichen eigenen Mehraufwand und kann erfolgreich international verkaufen.

Warum wächst der internationale E-Commerce?

Online einkaufen ist ein Trend, der bleibt. Natürlich – Das Einkaufen geht schnell, unkompliziert und die Produkte sind meist auf Grund des Wettbewerbs kostengünstiger als im Laden vor Ort. So verwundert es kaum, dass seit Jahren die Umsätze weltweit ansteigen. Die Gründe sind vielfältig: Die voranschreitende Digitalisierung bringt das Internet in Teile der Erde, die bisher noch analog waren. Und seit Generation Z wachsen alle weiteren bereits mit diesen Möglichkeiten auf. So steigt die Anzahl an potenziellen Kunden stetig an. Technologische Fortschritte sorgen außerdem dafür, dass der Versand in bisher abgelegene Gebiete immer leichter wird. Die Infrastruktur wird ausgebaut, Logistikzentren kooperieren und erleichtern so auch weite Strecken.

Doch haben sich nicht nur die äußeren Umstände verändert, auch das Konsum- und Kaufverhalten ist nicht mehr so, wie es noch vor wenigen Jahren war. Nicht nur steigt die Kauffrequenz, auch die Ausgaben per Einkauf erhöhen sich. Der Aufstieg von asiatischen Online-Shops wie Temu und Shein zeigt zudem, dass die Herkunft der Produkte zur Nebensache wird. Die meisten Konsumenten achten auf Preise, Lieferzeiten und Zahlungsoptionen, nicht auf den Ursprung des Online-Shops. Da viele Kunden durch soziale Medien auf die Existenz von bestimmten Produkten aufmerksam gemacht werden und diese dann nachkaufen möchten, steigt die Nachfrage nach internationaler Ware sogar.

Die Nachfrage ist also vorhanden, die Infrastruktur besteht und Online-Händler sind dem Vorhaben wohlgesinnt. Woran hakt also die Umsetzung?

Herausforderungen für Online-Händler beim internationalen Versand

Das Verkaufen ins Ausland klingt in der Theorie einfach: Die Produkte, die sowieso angeboten werden, werden auch über die Grenzen hinweg versendet. Die Praxis dahinter ist jedoch vielschichtiger. Der Cross-Border-Versand wird durch Zoll- und Steuerregulierungen des Ziellandes (und teilweise auch der Transitländer) verkompliziert. Wenn die Ware die EU verlässt, müssen Händler einiges beachten. Und auch innerhalb der EU kann es zu Problemen kommen. Zustellungsunternehmen unterscheiden sich von Land zu Land und so wird die letzte Meile zur Herausforderung.

Die letzte Meile beschreibt den letzten Weg, den eine Lieferung zurücklegt. Hier kommt der Kunde mit dem Lieferunternehmen in Kontakt und erhält das Paket. Durch diesen Berührungspunkt werden die Wünsche der Kunden bei der letzten Meile besonders wichtig. Darf das Paket an den Nachbarn überreicht werden oder soll es lieber in eine Packstation geliefert werden? Muss der Kunde per SMS über eine bevorstehende Lieferung informiert werden oder will er sogar im Voraus den Liefertermin selbst wählen? Je nach Land und Region unterscheiden sich die Präferenzen mitunter stark. Doch ein internationales Lieferunternehmen kann nicht über alle regionalen Vorlieben informiert sein und so immer die passenden Optionen anbieten. Hier kommen lokale Zustellungsunternehmen ins Spiel: Multi-Carrier verfügen über ein weitreichendes Netzwerk an regionalen Partnern, die ihre Kunden genau kennen und so die perfekten Lieferoptionen anbieten können. Wenn dies geschieht, ist die letzte Meile erfolgreich und der Kunde zufrieden.

Die Zufriedenheit der Kunden ist im E-Commerce das oberste Gebot, denn nur so wird der Weg zum erneuten Kauf geebnet. Doch die Erwartungen heutzutage sind komplex. Der Online-Einkäufer ist erfahren und stellt an den Online-Shop hohe Anforderungen. Speziell wenn es um die Lieferung geht, wollen sie eine Vielfalt an Optionen, gleichzeitig muss der Versand schnell gehen und darf nicht zu viel kosten. Diese Erwartungen zu erfüllen, stellt Online-Händler vor große Herausforderungen.

Die Internationalisierung des Geschäfts birgt einige Tücken – es ist also nicht verwunderlich, dass viele Online-Händler auf die Vorteile des internationalen Handels verzichten und nur innerhalb der eigenen Landesgrenzen verkaufen. Doch gibt es auch eine andere Lösung: Die Herausforderungen des internationalen E-Commerce können mit Hilfe eines Partners überwunden werden.

​Chancen für Fulfillment-Dienstleister

Ein Fulfillment-Dienstleister übernimmt von der Lagerung bis zur Retoure alle Arbeitsschritte. Da die Expansion des Online-Geschäfts mit einem gesteigerten Umsatzvolumen einhergeht, müssen größere Mengen an Produkten im Lager verfügbar sein. Viele Online-Händler haben aber für solche Quantitäten keinen Platz. Ein Fulfillment-Dienstleister übernimmt die Steuerung und Organisation des Lagers. Die Ware wird auf mehrere Standorte aufgeteilt, sodass in die unterschiedlichsten Ecken der Welt schnell und unkompliziert geliefert werden kann. Lokale Lager und strategische Distributionszentren schaffen einen Wettbewerbsvorteil, da die Lieferzeiten so optimiert werden. Außerdem kümmert sich der Fulfillment-Dienstleister auch um den Warenbestand. Es wird sichergestellt, dass genügend Produkte auf Lager sind, ohne im Überfluss zu produzieren.

Im nächsten Schritt der Lieferung wird auch das Verpacken der Ware übernommen. Hier kann die Qualität und Größe der Verpackungen individuell gewählt werden, sodass die Produkte genauso versandt werden, wie gewünscht. Die Lieferung wird vorbereitet und im nächsten Schritt ohne Verzögerung an den optimalen Zustelldienst übergeben.

Damit nicht genug: Auch das Retourenmanagement wird übernommen. Retouren sind schon auf nationaler Ebene eine Herausforderung. Die Annahmestellen zu koordinieren, einen lokalen Ansprechpartner für mögliche Probleme zur Verfügung zu stellen oder die Ware wieder ins Unternehmen einzuspeisen, sind komplizierte Aufgaben. Wenn nun der internationale Aspekt hinzu kommt, scheint das Retourenmanagement unmöglich. Fulfillment-Dienstleister verfügen nicht nur über Annahmestellen in den verschiedenen Ländern, sie haben meist auch einen lokalen Kundendienst, der Kunden und Händler vor Ort weiterhelfen kann. So wird das Retourenmanagement für internationale Märkte optimiert.

Fazit: Alles aus einer Hand, so geht international E-Commerce

Es ist ungewiss, was die Zukunft im E-Commerce bereithält. Laut den Prognosen und Meinungen der Experten erwartet uns ein noch stärkeres Wachstum und damit für Unternehmen und Händler größere Umsatzchancen. Die Internationalisierung des eigenen Geschäfts birgt viel Potential. Um dies ausschöpfen zu können, lohnt es sich, einen Partner an die Seite zu holen.

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